Allgemein · Jugendbuch · Romance

Selbst wenn du mich belügst [Rezension]

  • selbst wenn du mich belügstTitel: Selbst wenn du mich belügst
  • Autorin: Jessica Alcott
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: cbt
  • Preis: 16,99€
  • Seitenzahl: 412
  • Bewertung:

4 bücher 4

 

Inhalt

„Die 17-jährige Charlie fühlt sich nicht besonders wohl in ihrer Haut. Ganz anders als ihre hübsche und überall beliebte Freundin Lila steht sie nicht gerne im Mittelpunkt. Lieber vergräbt sie sich mit ihren Büchern. Keiner versteht sie und schon gar nicht ihre Mutter – findet Charlie. Doch dann kommt der neue Englischlehrer Mr Drummond an die Schule und bringt die Mauern von Charlies Welt ins Wanken. Mr Drummond ist klug, witzig, sexy und der Einzige, der wirklich begreift, was Charlie bewegt. Und sieht er sie nicht manchmal ganz seltsam an? Aus Nähe wird Liebe. Eine Liebe, die nicht sein darf. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem Charlie achtzehn wird und beschließt, alle Tabus zu brechen.“

Rezension

Das Buch war in Monate eingeteilt und zieht sich über das komplette 12. Schuljahr von Charlie. Das Buch wurde aus der Sicht von Charlie erzählt und der Schreibstil war simpel.

Der Verlauf des Buches war anders als erwartet. Am Anfang des Buches kommt ein neuer Lehrer an die Schule, Mr Drummond, den Charlie in Literatur hat. Mr Drummond ist jung und sehr beliebt unter den Schulen, vor allem den Mädchen. So fängt auch Charlie an für ihn zu schwärmen, allerdings mehr als die anderen Mädchen. Und das war es dann eigentlich auch. Im Verlauf des Buches kommen sie sich natürlich auf eine gewisse Art und Weise näher, aber ich denke, dass es oft schwer auszumachen ist, ob ihr Lehrer denn dasselbe empfindet wie Charlie. Ich finde, dass das selbst am Ende des Buches nicht zu 100% klar wird. Das ist eine der wenigen Dinge, die ich zu bemängeln habe, denn die eigentliche Story kommt nicht so wirklich voran. Aber es war dennoch ganz angenehm das Buch zu lesen, da mir Mr Drummond sympathisch wurde im Verlauf des Buches.

Charlie, die Protagonistin, hatte, wie ich finde, keine wirkliche Persönlichkeit. Die meiste Zeit schwärmt sie nur von ihrem Lehrer oder macht sich Gedanken um andere. Das einzige, was über sie wirklich klar wird, ist ihre Liebe zu Büchern und ihre Beziehung zu ihren Eltern (und ihrem Hund). Ihre beste Freundin Lila, fand ich manchmal ziemlich unangenehm. Ich denke, dass sie in dem Buch eher oberflächlich wegkam. Mr Drummond war auch etwas schwierig. Er hat oft Witze mit und über Schüler gemacht und wurde dadurch und durch seine lockere Art schnell beliebt. Allerdings hat er die Schüler manchmal auch zu Nahe ran gelassen, allen vorweg Charlie. Er erschien mir ein wenig unrealistisch, da Lehrer eigentlich distanzierter sind. Das ist aber nicht so wichtig (Bücher müssen ja nicht der Realität nah sein, auch nicht realistische Bücher ;)). Ich mochte ihn, fand es manchmal aber ein wenig schade, dass ich nicht gewusst habe, wie er denkt oder fühlt, außerdem hat er auf mich auch öfters  innerlich leer gewirkt.

Fazit

Auch wenn das Buch nicht wirklich voran kommt  und die Charaktere teilweise oberflächlich, teils nicht durchschaubar, lässt sich das Buch gut lesen und ich mochte die Stunden, die ich mit ihm verbracht habe. Ich vergebe 4 von 5 Büchern.

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