Allgemein · Drama · Romance

[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr

  • Titel: Ein ganzes halbes JahrEin ganzes halbes Jahr
  • Autor/in: Jojo Moyes
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Verlag: Rowohlt
  • Preis: 9,99 €
  • Seitenzahl: 544
  • Bewertung:

4 Sterne o

Inhalt:

„Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.“

Rezension:

Das Buch wurde zum größten Teil aus der Sicht von der Protagonistin, Louisa Clark erzählt. Zwischendurch wurden einzelne Kapitel aus der Sicht von anderen Person erzählt, wie z.B. der Schwester von Louisa. Ansonsten war der Schreibstil normal.

Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Die Story an sich hat mir schon sehr gut gefallen und die Umsetzung ist sehr gelungen. Im Fokus stand hier nämlich nicht nur eine Liebesgeschichte: Auch der Zustand von Will und das Thema Freitod waren wichtige Themen. Die Geschichte hat sich gut entwickelt und es gab immer wieder überraschende Wendungen. Das Ende kann man zwar vorhersehen, aber während des Lesens gibt es durchaus auch alternative Enden, die vorstellbar gewesen wären. Dadurch war das Ende nicht wirklich unerwartet, aber dennoch war es nicht unbedingt klar, dass das Buch so Enden würde. Die Beziehungen zwischen den Charakteren haben sich auch entwickelt, am meisten natürlich die zwischen Lou und Will.

Die meisten Charaktere mochte ich, aber es standen nicht wirklich viele Charaktere im Fokus. Die einzigen Charaktere, die meiner Sicht nach überhaupt wichtig gewesen sind, sind Lou, Will und Wills Pfleger Nathan, wobei dieser auch keine wirklich große Rolle gehabt hat. Lou war anfangs eher „langweilig“, womit ich meine, dass sie ihr Leben immer so vor sich hingelebt hat und immer dieselben Dinge getan hat. Doch dann hat sie ihren Job verloren und hat den bei Will bekommen. Will ist das Gegenteil von Lou: Er war sehr lebensfroh und ist viel gereist bis zu seinem Unfall. Er wurde mir mit jeder Seite sympathischer und er wurde auch immer vielseitiger. Das gleiche gilt für Lou. Vor allem Lou entwickelt sich sehr in dem Buch.

Fazit:

Das Buch hat eine sehr gute Story und Umsetzung. Die Charaktere waren vielseitig und haben sich gut entwickelt, das gleiche gilt für die Story. Zudem hat mich die Geschichte sehr mitgenommen. Das Einzige, das mir nicht so gut gefallen hat, war, das manche Kapitel aus anderen Sichten erzählt wurde, was mit grundsätzlich nicht wirklich zusagt. Deshalb gibt es von mir nur 4/5 Sternen. Dieses Buch ist es wert gelesen zu werden.

 

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