Dystopie

Zwischen uns die Flut

  • Titel: Zwischen uns die Flutzwischen uns die flut
  • Autorin: Eva Moraal
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: oetinger
  • Preis: 14,99€
  • Genre: Dystopie
  • Seitenzahl: 505
  • Bewertung: drei_sterne

Inhalt:

Sie sind wie Feuer und Wasser: Nina, die Tochter des Gouverneurs, und Max, der charismatische Sohn eines Rebellen. Hals über Kopf verlieben sie sich, ohne dass Max ahnt, wer Nina wirklich ist. Nur eins weiß er: dass der Gouverneur Schuld am Tod seines Vaters trägt. Als er die Wahrheit über Nina erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Und er stimmt zu, Nina zu entführen, um den Gouverneur zu erpressen. Doch ist sein Zorn wirklich stärker als seine Liebe?

Rezension:

Das Buch wurde abwechseln aus der Sicht von Nina und Max erzählt. Ich fand das im Grunde genommen gut, allerdings konnte ich mich dadurch weniger gut in die Protagonisten hineinversetzen. Das lag daran, dass es kurze Kapitel waren. Nach durchschnittlich 3,5  Seiten war ein Kapitel schon wieder zu Ende und es wurde dann wieder aus einer anderen Sicht erzählt. Ich konnte nicht alle Handlungen und Gefühle nachvollziehen.

Das Buch spielt in der Zukunft. Die Welt wurde von Überschwemmungen heimgesucht und nun wurde alles unterteilt. Es gibt die „Trockenen“ die auf den Gebieten leben, die nicht überschwemmt werden können, und es gibt die „Nassen“ die auf den Gebieten leben, die von Überschwemmungen bedroht werden. Die Grundidee des Buches gefällt mir sehr und auch der Klappentet hörte sich gut an, aber ich finde die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Zu meinem Bedauern wurde nicht sehr auf die Stadt und die einzelnen Gebiete eingegangen. Außerdem kommt die Geschichte sehr langsam ins Rollen. Man wird sehr in die Geschichte hinein geworfen und weiß Anfangs nicht genau worum es geht. Es gab auch einige Abkürzungen, die erst erläutert wurden, als sie schon sehr oft benutzt wurden. Dadurch habe ich Anfangs nicht alles verstanden was passiert ist. Nach einer Weile bin ich dann aber trotzdem gut mitgekommen. Zum Ende hin hat das Buch an Spannung gewonnen , die meiner Meinung nach in über der Hälfte des Buches gefehlt hat. Das Ende gefiel mir am Besten.

Die wichtigsten Charaktere in dem Buch waren Max und Nina. Mir sind diese Charaktere nicht wirklich nahe gekommen und ich habe nicht richtig mit ihnen fühlen können. sie blieben ziemlich oberflächlich. Es wurde nicht wirklich auf die Persönlichkeiten der beiden eingegangen, was ich schade fand. Man hätte mehr aus den Charakteren rausholen können.

Fazit

Das Buch hat eine gute Grundidee, die allerdings nicht so gut umgesetzt wurde. Die Geschichte kommt langsam ins Rollen und auch die Charaktere bleiben oberflächlich. Zum Ende hin nimmt das Buch allerdings noch an Spannung zu und das Ende gefiel mir dann auch wieder.

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