Fantasy · Jugendbuch

Das Juwel: Die Gabe

  • Titel: Das Juwel. Die Gabedas juwel 1
  • Autorin: Amy Ewing
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: Fischer
  • Preis: 16,99€
  • Genre: Fantasy
  • Seitenzahl: 445
  • Bewertung: 4 Sterne o

Inhalt:

Violet Lastings ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: Gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Rezension:

Das Buch wurde aus der Sicht von Violet, der Haupt Protagonisten, erzählt. Diese Sicht ist eine gute Wahl gewesen und es wurde auch gut auf die Gefühle von Violet eingegangen. Ich konnte immer nachvollziehen wie sie sich fühlte. Sie war oft in schrecklichen Situationen und ich hatte oft Mitleid mit ihr. Ich hatte auch Mitleid mit anderen Charakteren, die gedemütigt, vorgeführt und benachteiligt wurden.

Nun zur Story: Als erstes möchte ich auf das Cover eingehen. Es ist voller Glanz, wirkt friedlich und perfekt. Mir gefällt dieses Cover sehr gut. Jedoch verbirgt dich hinter dieser Fassade eine grausame Geschichte. Violet wird von Herzogin nicht wie eine 16 jähriges Mädchen behandelt, sondern viel mehr wie ein Haustier. So geht es auch den anderen Mädchen die so sind wie sie(Surrogate) und den Adligen Kinder gebären sollen. Denn hinter der glänzenden Fassade des Juwels, verstecken sich Gewalt und Demütigungen. Ich fand das Buch teilweise sehr grausam. Mir hat die Idee dennoch sehr gut gefallen und auch der Verlauf des Buches ist gut gelungen. Die Adlige im Juwel scheinen nicht einmal annährend Gefühle zu haben. Sie gehen mit einander nicht gut um, aber dennoch besser als mit den Surrogate. Während des Buches erfährt man immer mehr über den Juwel, jedoch erfährt man nicht viel über die Einzige Stadt. Das finde ich ein wenig schade, aber es spielt auch nicht eine so große Rolle. Der Schwerpunkt liegt, wie bereits erwähnt, auf dem Juwel. Und auf dem Leben, das Violet führt. Im Verlauf des Buches kommen immer mehr Geheimnisse und die wahre Bestimmung der Surrogate ans Tageslicht. Auch die schrecklichen Dinge, die die Herzogin getan hat, werden aufgelöst. Den Surrogate wurde nie die Wahrheit über das Leben im Juwel erzählt, und wie sie dort behandelt werden. Ich finde gut, dass sie die Wahrheit nicht kenne, so kommen immer wieder neue Tatsachen dazu, die einen immer wieder neu schockieren. Es gibt zwischen all dem auch eine Liebesgeschichte, mit wem sage ich hier aber nicht ;). Diese Beziehung machte es für Violet im Juwel nur noch schwerer, da weder sie, noch ihr Freund vernünftig behandelt werden.

Die Charaktere in diesem Buch haben mir gefallen. Violet war von Anfang an nicht so begeistert von ihren Fähigkeiten und dem Juwel. Sie hat sich immer nur gewünscht wieder bei ihrer Familie zu leben. Sie ist stur und entschlossen. Ein anderer Charakter auf den ich eingehen möchte, ist die Herzogin vom See (Pearl).  Sie ist boshaft und scheint vor nichts zurückzuschrecken. Auch nicht davor Violet oder anderen Surrogate etwas anzutun. Dennoch hatte ich manchmal Mitleid mit ihr oder konnte mit ihr fühlen. Diese Sympathie für sie war gegen Ende des Buches jedoch wieder weg, weil sie mir da wieder sehr grausam erschien. Es gab durchaus noch weitere interessante Charaktere über die ich jetzt allerdings nichts sagen möchte, weil ich dann vermutlich spoilern würde.

Fazit: Der Schreibstil war gut und auch die Charaktere sind gelungen. Man konnte die Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Die Handlung  ist auch sehr gut. Der Verlauf der Geschichte ist ebenfalls gelungen und die Informationen kamen nicht zu spät und auch nicht zu früh. Das Einzige das ich mir noch gewünscht hätte, wäre gewesen, dass die Autorin noch ein wenig mehr auf die Einzige Stadt und den Adel eingeht. „Das Juwel- Die Gabe“ ist ein gelungener Roman, den es sich zu lesen lohnt.

 

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