Drama · Romance

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

  • Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
  • Autor: John Greendas schicksal ist ein mieser verräter
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Verlag: Hanser
  • Preis: 16,90€
  • Genre: Drama, Romance
  • Seitenzahl: 288
  • Bewertung: 5 sterne

Inhalt:

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.

Rezension:

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch wurde aus der Sicht von Hazel erzählt und ihre Gefühle wurden gut beschrieben. Auch die Umgebung wurde gut beschrieben. Die Situationen wurden gut geschildert und Handlungen waren nachvollziehbar.

Nun zur Geschichte: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein sehr emotionales Buch. Man kann lachen und weinen. Der Anfang ist auch noch nicht so traurig, es geht noch darum wie Hazel und Augustus sich kennen lernen und näher kommen. Es wird sehr genau auf die Beziehung eingegangen. Der Krebs ist meist auch ein Thema, aber er wird nicht so dramatisch dargestellt, sondern eher als Tatsache. Der Verlauf des Buches ist sehr gut gelungen und auch die Wendungen waren gut. Die Wendungen kamen unerwartet und das Ende des Buches habe ich nicht so erwartet, was aber sehr positiv ist. Nach ungefähr der Hälfte, vielleicht auch ein bisschen mehr, ist das Buch dann doch ziemlich traurig geworden. Es war allerdings nicht total dramatisch geschrieben, sondern eher realistisch. Das Buch hat sich seinen Titel verdient. Es lief nicht einmal annährend so, wie Hazel und Gus es gewollt haben. Es war meist nicht so rosig.

Die Charaktere sind ein weiter Punkt, der an dem Buch toll ist. Hazel Grace Lancaster ist sehr poetisch und zitiert gerne Dinge aus ihrem liebsten Buch. Sie hat sich mit ihrem Schicksal zu sterben abgefunden und ist relativ Teilnahmelos am Leben. Den Tag verbringt sie damit zu Arztterminen zu gehen, „Americas next Topmodel“ zu gucken und zu lesen. Immer wieder dasselbe Buch. Sie geht dennoch zu einer Selbsthilfegruppe, in der sie Augustus kennenlernt. Er hat den Krebs bereits überstanden. Er zeigt von Anfang an Interesse an Hazel und flirtet mit ihr. Er ist weniger so wie Hazel und hat relativ normale Ansichten zum Leben. Augustus ist ein grausamer Autofahrer und humorvoll. Er sieht in jeder Situation das Positive und war meist gut drauf. Es gab noch Nebencharaktere, wie die führsorgliche Mutter von Hazel die ihr Leben einzig und allein Hazel widmet. Und Augustus Freund Isaac, der Anfang des Buches am Krebs erblindet.

Fazit: Der Schreibstil war gut und die Dinge waren auch gut beschrieben. Die Handlungen waren nachvollziehbar und auch der Verlauf der Story war sehr gut. Die Wendungen waren passend, unerwartet und auch passend zum Titel. Die Charaktere waren toll. Jeder hatte seine eigene Persönlichkeit und ist einem sehr ans Herz gewachsen. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein toller Roman, den es sich lohnt zu lesen. Dieses Buch verdient auf jeden Fall volle 5 Sterne.

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