Thriller

Das Labyrinth erwacht

  • Titel: Das Labyrinth erwacht
  • Autor: Rainer WekwerthDas Labyrinth erwacht
  • Erscheinungsjahr: 2013
  • Verlag: Arena
  • Preis: 16,99€
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 405
  • Bewertung:  4 Sterne o

Inhalt:

Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig. Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen: Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst. Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore. Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.

Rezension:

Das Buch wurde in zwei Teilen gegliedert. Im ersten Teil steht die erste Welt, also der erste Teil des Labyrinths. Im zweiten Teil ist es die zweite Welt in der allerdings nur noch 6 Jugendliche eine Rolle spielen. Der Schreibstil ist normal, nichts außergewöhnliches. Die Umgebung wird gut beschrieben und auch die Gefühle der Charaktere kommen zum Ausdruck. Es wird auch immer wieder auf die Gedanken der Charaktere eingegangen, wodurch man sie besser kennenlernt und die Handlungen nachvollziehbarer werden. Die Umgebung und die Charaktere wurden gut beschrieben.

Nun zu den Charakteren selbst: Mary, Jenna, Jeb, León, Mischa, Kathy und Tian. Tian hat auf mich ziemlich ängstlich und „schwach“ gewirkt. Er ist dem Labyrinth meiner Meinung nach von Anfang an nicht gewachsen gewesen. Mary ist auch ziemlich schnell am Ende, sie reißt sich jedoch immer wieder zusammen und kämpft sich durch das Labyrinth. Jeb ist sehr vernünftig und ich hatte den Eindruck das er mit dem Labyrinth ganz gut zurecht gekommen ist, zumindest am Anfang. Er sorgt sich um das Wohl der anderen. Besonders wichtig aber ist ihm Jenna und zwar von Anfang an, was auf Gegenseitigkeit beruht. Kathy ist sehr egoistisch und versucht nur sich ihr eigenes Überleben zu sichern,  die anderen sind ihr total egal. Alles was sie getan hat war nur zu ihrem eigenen Vorteil. Ohne einen Charakter wie sie hätte dem Buch vermutlich etwas gefehlt, aber dennoch mochte ich sie nicht wirklich. León will sich anfangs auch alleine durchschlagen, gibt sich aber dennoch ziemlich schnell der Gruppe hin. Mischa ist ziemlich normal und andere Charaktere standen mehr im Vordergrund als er. Jenna hat auch eher den Charakter eines „normalen“ Mädchens. León hat mir am besten gefallen, da er in meinen Augen mehr eine Persönlichkeit hatte als einige der anderen Charaktere, was ich auch an dem Buch zu kritisieren habe. Die Charaktere fand ich teilweise langweilig und dafür gebe ich dem Buch einen Stern weniger. Es gibt allerdings auch Charaktere die dem genauen Gegenteil entsprechen.

Die Handlungen im Buch waren größtenteils nachvollziehbar und auch der Spannungsaufbau ist gut gelungen. Die Jugendlichen werden verfolgt, und sie versuchen immer wieder sie mit Tricks loszuwerden. Auch der Verlauf ist gut gelungen und das Buch ließ sich flüssig lesen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und freute mich auf den zweiten Teil, als ich mit dem ersten durch war.

Fazit: Das Labyrinth erwacht lässt sich flüssig lesen und die meisten Handlungen sind nachvollziehbar. Auch der Verlauf der Story ist gut und die Situationen sind auch gut eingefädelt. Die Charaktere sind meiner Meinung nach nicht alle gut gelungen, sie sind teilweise langweilig und haben keine wirkliche Persönlichkeit. Dafür gibt es auch Charaktere die dem Gegenteil entsprechen und eine große Persönlichkeit haben. Dennoch lohnt es sich meiner Meinung nach das Buch zu lesen.

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