Thriller

Zwei Schritte hinter mir

  • Titel: Zwei Schritte hinter mirzwei schritte hinter mir
  • Autorin: Norah McClintock
  • Erscheinungsjahr: 2009
  • Verlag: cbt
  • Preis: 5,99€
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 174
  • Bewertung:4 Sterne o

Inhalt:
Zwei Mädchen verschwinden aus Stephanies Dorf – das Wort vom Serienmörder geht um. Stephanie nimmt es auf die leichte Schulter – so was würde ihr nie passieren. Falsch gedacht. Auf dem Heimweg überfällt und betäubt sie ein Unbekannter – sein Gesicht kann Stephanie nicht erkennen. Am nächsten Tag wacht sie in einer Hütte mitten im Niemandsland auf – gefesselt und allein. Stephanie befreit sich, doch noch ist sie nicht in Sicherheit: Sie muss durch den gefährlichen, wilden Forst nach Hause finden – und der Entführer ist immer zwei Schritte hinter ihr …

Rezension:

Als erstes muss ich sagen, dass sowohl die Inhaltsangabe, als auch der Titel nicht wirklich auf das Buch zutreffen.

Das Buch wurde aus der Sicht von Stephanie erzählt. Es war ansonsten ein normaler Schreibstil, wobei ich sagen muss, dass Stephanie sehr oft erwachsen gehandelt hat. Das hat allerdings nicht gestört. Die Beschreibung des Waldes und der Umgebung war gut. Die Gefühle von Stephanie wurden auch gut geschildert.

Der Verlauf der Story hat mir auch sehr gut gefallen, und er wurde auch nicht langweilig. Den größten Teil des Buches war Stephanie alleine im Wald, allerdings nicht auf der Flucht vor einem Mörder. An dieser Stelle würde ich gerne sagen warum ich den Titel und die Inhaltsangabe so unpassend fand. Stephanie wurde nicht verfolgt. Ich muss zugeben, dass das im Buch nicht so erwähnt wurde und es dem Leser eigentlich nicht klar ist. Anfangs hatte sie sogar Angst, dass ihr Entführer zurück in die Hütte kommt, aber wie bereits erwähnt, der größte Teil des Buches spielt im Wald. Und im Wald hat sie sich höchstens zweimal in Sorgen um den Entführer gemacht. Das bedeutet im Buch ist nicht wirklich Angst durchgekommen, und es handelte sich meistens eher um eine survival Story, als um einen wirklichen Psycho Thriller. Dennoch hat mir die Story und das Geschehen gefallen und das Buch hat auch nicht gelangweilt, obwohl ich für gewöhnlich nicht gerne solche „einsamen“ Bücher und Geschichten mag. Auch das Ende konnte mich überzeugen und es war auch sehr gut ausgearbeitet.

Wirklich viel zu Charakteren gibt es eigentlich nicht zu sagen. Stephanie war eine normale Teenagerin die nicht gerne in einem abgelegen Dorf lebt wie ihrem, was auch verständlich ist. Die einzigen Personen außer ihr, die noch eine Rolle spielten, waren ihre Mutter und ihr Stiefvater Gregg. Ihr Vater ist tot. Deshalb ist Stephanie auch öfters weggelaufen. Sie hat dieses Benehmen im Laufe des Buches auch bereut, da sie sich Sorgen gemacht hat, dass man sie dann nicht suchen würde oder dass man an en falschen Orten suchen würde. Mir hat kein Charakter besonders gut oder besonders wenig gefallen.

Fazit: „Zwei Schritte hinter mir“ hält nicht, was es verspricht. Das Buch setzt an ganz anderen Punkten an, was mich nicht stört und mir dennoch sehr gut gefallen hat. Die Umsetzung der Idee die hinten draufsteht ist nicht gelungen, aber das hat dem Buch nicht geschadet. Es gab nicht viele Charaktere und außer auf Stephanie, wurde auf niemanden eingegangen. Und da sie die Erzählerin war, war das  auch nicht zu vermeiden etwas über sie zu sagen. Die Handlungen waren nachvollziehbar und auch der Verlauf der Story war gut. Das Ende war auch sehr gut ausgearbeitet.

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