Thriller

Trau. Mir. Nicht.

  • Titel: Trau. Mir. Nicht.Trau mir nicht
  • Autorin: Birgit Schlieper
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: cbt
  • Preis: 14,99€
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Bewertung: 4 Sterne o

Inhalt:

Mia ist fasziniert von der neuen Mitschülerin. Diese Konstanze hat so etwas Cooles, Unnahbares an sich. Umso mehr fühlt Mia sich geschmeichelt, als die Neue ausgerechnet ihre Freundschaft sucht. Konstanze kommt bei Mia vorbei, nimmt sie mit zu hippen Events und sorgt ganz unmerklich dafür, dass Mia sich von ihren Freundinnen entfernt und Abstand zu ihren Eltern gewinnt. Das viele Kontakte wegbrechen, macht Mia nichts aus, sie hat ja Konstanze! Sie ahnt nicht, was Konstanze wirklich plant…

Rezension:

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil wird aus der Sicht von Mia erzählt, der zweite aus der Sicht von Konstanze und der dritte wieder aus der Sicht von Mia. Der dritte Teil umfasst allerdings keine 20 Seiten. Was mich daran ein wenig gestört hat, war, dass im Teil von Mia Tagebuch Einträge von Konstanze gewesen sind und umgekehrt auch. Es war ein normaler Schreibstil. Im ersten Teil hat man einen Einblick auf das Leben und die Kontakte von Mia bekommen. Ganz langsam brechen dann ihre Kontakte und Hobbys weg. Statt etwas mit ihren Freunden  zu unternehmen, verbringt sie lieber Zeit mit Konstanze. Konstanze behauptet vor Mia immer wieder, dass ihre Freundinnen Vanessa und Kim über sie lästern und sonstige Gemeinheiten tun. Dasselbe trichtert Konstanze auch Vanessa und Kim ein, wodurch die Freundschaft der drei zerbricht.

Seit Konstanze da ist, wenden Kim und Vanessa sich langsam von Mia ab. Mia ist Anfangs der Meinung, dass die Beiden Konstanze nicht mögen. Was mich ein wenig verwundert hat, ist, dass Mia Konstanze dennoch mehr vertraut als ihren engsten Freunden. Aber Mia hat in Konstanze ja auch nichts Böses gesehen, wodurch sie fand, dass ihre Freundinnen im Unrecht sind. Auch wenn man nicht weiß worum es geht, ahnt man doch von Anfang an, dass etwas nicht mit Konstanze stimmt. Mia kommt aber im ersten Teil nicht dahinter, sie sieht in Konstanze nur eine neue Mitschülerin, die noch keine Freunde hat. Es ist auch ziemlich deutlich geworden, wie beliebt Mia ist. Es kam mir vor, als würden sie alle mögen. Das war aber nur ganz am Anfang so, das ist durch den Absturz von Mia nicht mehr so. Sie macht viele Charakter Veränderungen durch und ist beim zweiten Teil nur noch verzweifelt, traurig und alleine. Der Teil von Konstanze war anders. Desto mehr Mia litt, desto besser ging es Konstanze. Konstanze war psychisch nicht mehr ganz fit. In ihrem Teil wird langsam klar, was sie vor hat. Da ich mir schon in Mias Teil denken konnte was passiert ist und wieso Konstanze ihr Leben zerstören wollte, konnte ich mir auch denken was sie vor hat. Ich war dennoch sehr geschockt, dass sich diese Vorahnung bewahrheitet hat. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass Konstanze Mia und ihren Bruder gemocht hat. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass Konstanze selbst nicht gewusst hat, ob sie die Beiden nun mag oder nicht. Das Ende fand ich gut, aber es hätte noch mehr ausgearbeitet werden können. Ich fand den Verlauf der Story sehr gut und die meisten Handlungen waren nachvollziehbar.

Die wichtigsten Charaktere waren im gesamten Buch Konstanze und Mia. In Mias Teil haben ihre Freunde noch eine große Rolle gespielt. Ihre Freunde kamen nicht allzu oft vor, meistens nur dann, wenn Konstanze sie auseinander bringen wollte. Nachdem sie das geschafft hat, kamen sie nicht mehr wirklich vor. In Konstanzes hat Mias großer Bruder Oliver noch eine große Rolle gespielt, während Mia größtenteils nur noch depressiv durch die Gegend gelaufen ist. Ich persönlich mochte Oliver sehr gerne. Er ist mir mit seiner Art sehr sympathisch geworden. Konstanze fand ich ziemlich seltsam. In Mias teil hat sie auf mich einfach nur einsam und traurig gewirkt. Aber im zweiten Teil fand ich Konstanze ziemlich gestört. Auf irgendeine Art mochte ich sie. Die erst lebensfrohe Mia ist mir manchmal ein wenig auf den Kecks gegangen mit ihrer Beliebtheit, was aber nicht so schlimm gewesen ist.

Fazit:

„Trau. Mir. Nicht.“ ist ein gelungener Psycho-Thriller der einen sehr fesselt. Es ist ein guter Story Verlauf, wobei das Ende hätte mehr ausgearbeitet werden können. Die Charaktere haben alle eine eigene Art und einen eigenen Charakter. Die Handlungen sind alle nachvollziehbar und die Unterteilung des Buches ist gut gelungen.

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